Wie wurden wir zu dem, was wir heute sind?

01.06.2017

Wie weit kannst du dich an deine Kindheit zurück erinnern? Schulanfang? Oder Kindergarten? Vielleicht sogar bruchstückhaft noch etwas davor?

Wer bin ICH und was macht "mICH" aus?

Als wir zur Welt gekommen sind, gab es noch kein ICH. Wir lagen in unserem Bettchen uns starrten in die Gegend um alles aufzunehmen, was um uns herum geschah. Vor allem in den ersten drei Lebensjahren lernten wir, was gut ist und was nicht. Was von uns erwartet wird und wie wir mehr Aufmerksamkeit und Liebe bekommen oder wo uns die Liebe entzogen wird. Dies nennt man heute im Fachjargon "Glaubenssätze". Wir glauben daran, dass man z.B. Artig sein muss um geliebt zu werden.

Im Laufe der Zeit haben wir zu allen Bereichen unseres Lebens solche Sätze verinnerlicht. "Zeit ist Geld" - "Wer Ordnung hat ist nur zu faul zu suchen." "Wenn ich ruhig bin, kann man mich mögen" und so weiter und so fort.

Diese Glaubenssätze begleiten uns tagtäglich. Sie geben uns die Richtlinien um in unserer Gesellschaft mehr oder weniger Reibungslos klarzukommen. Jede dieser Erfahrung leitet unsere Entscheidungen, Handlungen sowie Gedanken über uns und unsere Umwelt. Unzählige Puzzleteile ergeben das persönliche ICH und es wird Tag für Tag erweitert, ergänzt und verändert.

Es gibt unzählige Forschungen, die dem Mysterium ICH auf die Spur kommen möchten. Doch eine schlüssige, wissenschaftliche Antwort gibt es (noch) nicht. Falls du gerne mehr über dieses Thema wissen möchtest, kannst du im Herft Nr. 32 von GEOkompakt "Die Suche nach dem ICH" mehr dazu lesen.

Ich wünsche dir einen Tag mit tollen Puzzleteilen.

Alles Liebe

Jasmin