Keine Nerven durch zu hohe Belastung

28.12.2016

Gerade jetzt muss auch noch der Schöpflöffel aus dem Suppentopf fallen und die ganze Küche verschmutzen. Der frisch gewischte Boden sieht aus als ob noch nie sauber gemacht wurde. Und in diesem Moment klingelt auch noch das Telefon. Die Kinder sitzen schon hungrig am Tisch und spielen hoch erfreut und mit quietschendem Enthusiasmus mit dem Besteck.

Alles wirkt viel zu laut und als dann das Glas auf dem Tisch ausleert, platzt der Kragen. "Geht es eigentlich noch? Ich hab' bestimmt schon 1000 Mal gesagt, dass am Tisch nicht gespielt werden soll. Jetzt wisch das auf!"

Der Ton entwischt zu schroff und die innere Stimme sagt, dass gerade jetzt überreagiert wird. Nichts anderes ist doch vorhin mit dem Kochlöffel ebenfalls passiert. Es war einfach eine kleine Unachtsamkeit, welche im Alltag vorkommen kann.

Dieses bedrückende Gefühl breitet sich aus. Zuerst in der Region der Brust und bei gutem Ignorieren wandert es weiter in den restlichen Körper... Ein einziges Hetzen von einer Aufgabe zur nächsten, in der Hoffnung, das Gefühl möge bald verschwinden, verschlimmert die ganze Sache jedoch nur.

Und was hilft dagegen? Um ehrlich zu sein; eine Pause. Auch wenn sie noch so kurz sein mag. Es hilft sich hinzusetzten und einige tiefe und bewusste Atemzüge zu nehmen. Etwas Ordnung ins Chaos, welches im Kopf herrscht zu bringen, verschafft ebenfalls Linderung. Hierfür empfiehlt sich eine To-Do- Liste.

Und ganz wichtig bei der ganzen Sache: wir alle sind "nur" Menschen... jeder von uns verliert mal den Überblick oder die Nerven. ;)

In dem Sinne wünsche ich dir ein entspanntes und bewusstes Jahresende.

Alles Liebe

Jasmin